16. Hoppel, hoppel, hoppeldihoppel (Hase)
Hase play+button
Ich bin ja sooooo hungrig, ich muss unbedingt was zu fressen finden. Ich liebe Wurzeln, Knollen und Getreide und Kräuter und na ja auch irgendwelche Pflanzenteile.
Aber seitdem der Bauer Gifte sogenannte Pestizide über sein Feld spritzt muss ich aufpassen, was ich da noch fresse. Ein Freund von mir hat das nicht überlebt. Ja und hier wo ich wohne habe ich schon ziemlich viel weggefressen. Es nützt nichts, ich muss mich ein bisschen weiter an den Feldrand wagen, ich rieche es ja schon, da sind so leckere Kräuter. Das Feld auf der anderen Seite gibt es auch seit kurzem nicht mehr. Da werden jetzt Häuser für die Menschen erbaut. Mein Lebensraum ist ganz schön klein geworden. Mmh aber was nützt mir mein Jammern, ich muss diese Gefahr eingehen. Ich meine die Gefahr, dass mich dabei ein Fuchs erblickt und versucht mich zu fangen. Und einfach so durch den Wald zu hoppeln ist auch nicht so ungefährlich. Aber zum Glück verzichtet der Jäger hier in meinem Gebiet darauf, uns Feldhase zu jagen – ich habe gehört – angeblich werden wir in manchen Gebieten immer weniger Tiere. Die Gefahr ist schon mal gebannt. Also ich schaffe das bestimmt, ich kann das, ich will das und ich werde das tun. Danach kann ich mich ja wieder in meiner Sasse, also meinem Bett, ausruhen.